Zweifelhafte Sicherheit im Steuerdaten-Verkehr
Via elsteronline.de erledige sich die Steuererklärung im
Schnelldurchgang, so die Werbung mit einem ins Notebook tippenden
jungen Mann im Waschsalon. Er es womöglich auch insofern gut, als er
noch auswählen darf. Denn bei gewissen Steuerzahlern (Selbstständige)
und Steuern (Umsatzsteuer) pocht das Finanzamt mittlerweile darauf,
dass die zugrunde liegenden Zahlen via Internet eingehen. Dabei setzt
es Software voraus, die manch einer vielleicht bewusst nicht
installieren will. Zum Beispiel wegen Kompatilitätsproblemen oder
Bedenken, dass diese Software seinen Computer angreifbar und die
Sicherheit privater Daten unterminiert. (Juli 2013) |
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Der "Klimakiller" Schwefelhexafluorid und die Windkraft
Die Energiewende, also der Ersatz von fossilen Energieträgern
durch Wind und Sonne, stellte eine vom Mitteldeutschen Rundfunk
produzierte Ausgabe des Fernsehmagazins "Plusminus" in Frage. Den Kern
der Argumentation bildete das Gas Schwefelhexafluorid, mit dem
Schaltanlagen befüllt werden, um elektrische Überschläge zu verhindern. Auch für Windräder und gro0e
Photovoltaikanlagen werden solche Schaltanlagen gebraucht.
Unbestritten ist jedes Molekül Schwefelhexafluorid um ein
Vielfaches klimaschädlicher als ein Molekül Kohlendioxid. Doch eine
sachliche Berichterstattung hätte vermittelt, dass das Problem eher
eines der Elektrizitätswirtschaft insgesamt ist. Schließlich sind
Schaltanlagen im Stromnetz allgegenwärtig. Darüber erweist eine
Rechnung, dass bei der Stromerzeugung durch ein Windrad der Atmosphöre
derart viel Kohlendioxid erspart wird, dass die Klimabilanz eines
Windrades auch dann noch positiv wäre, wenn sich bei Reparaturen oder
dem Anlagen-Abbau niemand um das Schwefelhexafluorid kümmerte, es also
nicht entsorgt, sondern einfach freigesetzt würde.
Die leitende Vorstellung des Sendungs-Autors und der
Plusminus-Redaktion war es, einen heiklen Punkt der Windkraft
anzusprechen und sie einmal in anderem Licht zu
präsentieren. Grundkenntnisse im chemischen Fachrechnen hätten
erkennen lassen, dass Schwefelhexafluorid und seiner Klimaschädlichkeit
als Argumente untauglich sind. (August 2022) |
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